WISSEN

Über uns

Tiere begleiten mich seit jeher in meinem Leben. Ob Wild-, Nutz- oder Hobbytiere – jedes einzelne bringt seine ganz eigenen Bedürfnisse, Gewohnheiten, Instinkte und Ausdrucksformen mit. Auch wenn Tiere in unserer menschlichen Welt leben, passen sie sich nicht grundlegend an uns an. Ihre Bedürfnisse und Instinkte sowie Ausdrucksformen bleiben – und wenn sie sprechen könnten würden sie uns wohl mitteilen, dass sie entsprechend ihrem Wesen gesehen und respektiert werden möchten.

Dies alles klingt gut, ist in der Realität jedoch nicht immer ganz so einfach umzusetzen.

Mit meinen eigenen Tieren bemühte ich mich sehr geduldig während vielen Jahren, dass sie mir angstfrei begegnen und dass ich sie respektvoll behandle. Ohne Druck sollen sie bereit sein, mit mir zusammenzuarbeiten. Eine stabile Beziehung– getragen vom Vertrauen der Tiere gegenüber von mir und meiner Führung. Im Grossen und Ganzen erreichten wir eine schöne Zusammenarbeit. In gewissen Situation musste ich jedoch kapitulieren und meinen Tieren „Forfait geben“. Ich verstand gewisse Reaktionen nicht und konnte diesen nur mit einem sehr grossen Aufwand folgen und letztendlich kaum gross beeinflussen.

Als ich mich in den letzten Jahren dann intensiver mit der Methode CAMELIDynamics von Marty McGee Bennett (USA) beschäftigte, half mir diese systematische und auf Kameliden bezogene Vorgehensweise enorm: es resultierte mehr Sicherheit für Mensch und Tier, mehr Klarheit – und eine spürbare Leichtigkeit in der Zusammenarbeit und allen voran eine hohe und sehr freundliche Effizienz im Handling.

Die Anleitungen von Marty McGee Bennett sind heute für mich ein wertvolles Wissen geworden. Es sind oftmals ganz kleine Details und eigentliche Selbstverständlichkeiten die den Unterschied machen. Dank diesem Wissen fliesst die gemeinsame Arbeit mit meinen Alpakas und Lamas heute gefühlt besser. Und könnten meine Tiere sprechen würden sie mir dies sicherlich sehr gerne bestätigen.

Wünschen Sie mehr darüber zu erfahren, dann freu ich mich auf Sie und Ihre Tiere. Gerne teile ich mein Wissen.

Karin Braendlin

Fragen und Antworten

FAQ

Schweizer Lamas und Alpakas  vergnügen sich oftmals auf Flächen, die mit Maschinen aufwendig zu bearbeiten sind.

Tierhalter sind zu einer Halterausbildung verpflichtet. Die Haltung unterliegt gesetzlichen Vorgaben.

Lamas vertreiben hundeähnliche Tiere. Der Herdenschutz für Schafe macht sich diese Eigenschaft zu Nutzen.

Lamafleisch ist cholesterinarm. 

Lamadung gilt als hervorragender Dünger. Nach der Kompostierung ist die Erde „Gold“ für Land und Garten.

Das Flies / Wolle wird zu kuscheligen Textilien.

Lamas erreichen ein Gewicht von bis zu 150 Kilogramm.

Dank dem starken Körperbau tragen Lamas Lasten von 20 – 25 % vom Eigengewicht.

Lamas werden als Distanztiere bezeichnet. Sie vermeiden den direkten physischen Kontakt zu den anderen Lamas innerhalb der Herde sowie gegebenüber anderen Tieren und auch gegenüber Menschen. 

Lamas besitzen einen starken Herdentrieb. Die Herde funktioniert nach einer ganz klaren Rangordnung.

Neue Tiere werden problemlos aufgenommen. Einmal in der Gruppe wird die Rangordnung erstellt.

Die Dauer  der Trächtigkeit liegt bei 342 – 350 Tagen.

Neuweltkameliden vermehren sich mittels der induzierten Ovulation. Das heisst, Lamaweibchen sind aufnahmefähig sobald sich ein Lamahengst  zu einer Stute gesellt.

Ja, Lamas spucken definitiv. Alle Neuweltkameliden spucken. Bei Rangordnungskämpfen oder Futterneid beginnen die Tiere zu spucken.

Weibliche Tiere sind innerhalb der Herde für das Sozialleben zuständig. Die männlichen Tiere beschützen die Herde. 

Männliche Tiere haben im Gegensatz zu den weiblichen Tieren Hengstzähne. Die scharfen Eckzähne  setzen sie im Kampf unter Hengsten ein.

LAMAS SIND MEGA SOZIAL

GEMEINSAM AUF DIE TOILETTE GEHEN